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Gemeinde Jork

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Baukunst im Alten Land

Das Alte Land, die Marschenlandschaft auf dem linken Ufer der Unterelbe zwischen Hamburg und Stade, gilt als das größte Obstanbaugebiet in Nordeuropa. Zur Baumblüte und zur Erntezeit strömen tausende Menschen in das Kulturland, um sich im Frühjahr am weiß-rosa Blütenmeer zu erfreuen und im Herbst die saftigen Früchte erntefrisch zu genießen. Viele kommen auch, weil das Alte Land eine geschichts- und kulturträchtige Region ist. Davon künden u.a. die Kirchen mit ihren kostbaren Orgeln, die Brücken, die Mühlen und Leuchttürme, vor allem die mächtigen Fachhallenhäuser, die Prunkpforten, die Katen und Herrenhäuser.

Diese über Jahrhunderte gewachsene einzigartige Architektur ist jedoch zunehmend bedroht. Viele Neubauten haben keinen Bezug mehr zur traditionellen Ausgestaltung von Gebäuden und Fassaden. Der stark entwickelte Siedlungsdruck in der Metropolregion Hamburg beeinflusst auch die Bautätigkeit im Alten Land. Mit dem Motto "Wohnen im blühenden Obstgarten" fressen sich neue Siedlungen in die Landschaft. Das Besondere ist in Gefahr.

Dieser reich bebilderte Führer von Dieter-Theodor Bohlmann will diese einzigartige Baukunst vorstellen. Er gibt Einblicke in die Stilgeschichte und Auskunft über die Konstruktion, die Baustoffe sowie die Ausschmückung Altländer Bauwerke. Auch will er wie die Lehrschau über die Baukunst im Museum Altes Land Anregungen geben für die Gestaltung von Neubauten. Das Buch will zugleich die Bemühungen um die Anerkennung des Alten Landes als Welterbe der UNESCO unterstützen.